InterMed 3

InterMed 3

Mehr Zeit für Sie und Ihre Patienten

Die organisatorischen Anforderungen sind gerade in Arzt-Ordinationen sehr breit gefächert und vor allem zeitraubend. Abrechnungsmarathons mit der Krankenkassa, Stammdatenverwaltung, Formulare ausfüllen und Schreiben von Arztbriefen sind nur beispielhafte Bereiche, die diejenigen vordringlichsten Aufgaben jedes Arztes blockieren. Und diese vordinglichsten Aufgaben heissen Betreuung und Behandlung der Patienten!

Um diesem Zustand Abhilfe zu schaffen, wurde InterMed 3 als speziell für niedergelassene Gynäkologen ausgelegte Software, in Zusammenarbeit mit mehreren niedergelassenen Fachärzten konzipiert und nach den modernsten Gesichtspunkten der heutigen Softwareentwicklung erstellt. Das Ergebnis ist eine ausgereifte Windows-Applikation, die einen direkten Zugang zu den wichtigsten Systemfunktionen mit oft nur einem einzigen Mausklick ermöglicht.

Darüber hinaus kann in den meisten Arbeitsbereichen (z.B. Terminkalender oder Karteikarte) ein sogenanntes Kontext-Menü durch Druck auf die rechte Maustaste aufgerufen werden. Dabei sind die angezeigten Befehle dieses Menüs auf den jeweiligen Arbeitsbereich abgestimmt.

Wie viel besser und beweglicher InterMed 3 auf die unterschiedlichsten Anforderungen einer Arztpraxis reagiert, zeigt das Beispiel Terminvergabe. Zum Unterschied zu herkömmlichen Softwarelösungen sind die Mitarbeiter in der Lage, während einer laufenden Anwendung (z.B. Aktualisierung der Stammdaten usw.) sekundenschnell auf einen anrufenden Patientenwunsch z.B. mittels Einblendung des Terminkalenders zu reagieren. Die Bedienung ist dank der benutzerfreundlichen Oberfläche samt bestens bewährter Fenstertechnik so einfach, dass damit wirklich jeder Anwender die Effizienz der Ordination erhöhen kann.

InterMed 3 deckt jedoch nicht nur die gesamte Bandbreite aller administrativen Tätigkeiten ab, sondern bietet dem Arzt auch bei seiner fachlichen Tätigkeit zahlreiche Erleichterungen. So werden z.B. bei der Verschreibung mehrerer Medikamente Interaktionen dem Arzt sofort angezeigt oder bei einer Schwangerschaft Soll- und Ist-Biometriedaten aufgrund der LNR eingeblendet.

Generell kann gesagt werden, dass durch die Verwendung von InterMed 3 ein beachtliches Zeitsparpotential ausgeschöpft werden kann, sodass der niedergelassene Arzt die gewonnene Zeit - je nach persönlicher Intention - entweder zur Steigerung seiner Lebensqualität oder seines Ordinationsumsatzes verwenden kann.

Als weiteres Feature sei noch die Multiclient-Fähigkeit von InterMed 3 hervorzuheben. Damit ist es möglich, dass mit einer Programminstallation mehrere Ärzte unabhängig voneinander darauf arbeiten. Sie haben dadurch in diesem Falle nur eine einmalige Hard- und Softwareinvestition zu tätigen. InterMed 3 liegt ein modulares Konzept zugrunde, sodass sich der Arzt genau für jene Module (auch zu einem späteren Zeitpunkt, wenn InterMed 3 bereits installiert ist) entscheiden kann, von deren Einsatz er sich auch einen entsprechend großen Nutzen - in Relation zu den Anschaffungskosten - verspricht.

Stammdatenverwaltung und Informationssystem

Diverse Suchfunktionen entlasten im Bereich der Stammdatenverwaltung die Ordinationshilfen von zeitaufwendigen Routinearbeiten. Wird eine Strukturierung des Patientenstammes gewünscht, so stehen dafür frei definierbare Patientenattribute zur Verfügung (z.B. ANG für Angehörige und Freunde, PRV für Privatpatienten).

Adressen

InterMed 3 besitzt eine umfangreiche Adress-Verwaltung. Diese kann auch mit Microsoft Outlook synchronisiert werden. In der Adress-Verwaltung werden auch die Adressen der überweisenden Ärzte bzw. der Ärzte von welchen Sie Überweisungen erhalten gespeichert (selbstverständlich inklusiver Vertragspartnernummer). Bei der Eingabe einer Überweisung können so die Arztdaten übernommen werden.

Kartei

Durch die Möglichkeit der freien Definition und Namensgebung von Makros (= automatisierte, individuelle Reihenfolge von Karteikarten-Funktionen bzw. Tastenanschlägen) wird die Routinearbeit innerhalb der Karteikarte wesentlich erleichtert.

Dabei können vom Benutzer die Funktionstasten mit diesen Makros belegt werden. Sollte mit den Funktionstasten nicht das Auslangen gefunden werden, so werden weitere Makros in einer Liste zur Auswahl angeboten.

Im sogenannten Infobereich (=Fenster mit Informationen über Patienten) sind sämtliche wichtige Informationen des aufgerufenen Patienten angezeigt und können so auf einen Blick erfasst werden.

Die schon verstrichene Besuchszeit des Patienten wird ebenfalls angezeigt, um diese optimieren zu können. Diese kann für die Patientengruppe oder individuell für den einzelnen Patienten angeglichen werden.

Medikamenten-Informationssystem

Das vom Apothekerverlag angebotene Spezialitätenverzeichnis (SIS), das je nach Belieben um selbst definierbare magistrale Verordnungen, bzw. Medikamente erweitert werden kann, ermöglicht die Berücksichtigung von Indikationen und Interaktionen bei der Rezeptur. Selbstverständlich werden auch die von der Krankenkasse vorgeschriebenen Verschreibungsregeln (Red Box, Green Box, etc.) berücksichtigt. Entscheidet man sich nicht für SIS, so besteht selbstverständlich die Möglichkeit, eigene Medikamente (vor allem jene mit hoher Verschreibungshäufigkeit) für die künftige Rezeptur anzulegen. Es wird aber ausdrücklich die Verwendung von SIS empfohlen.

Schwangerschaften

Automatisch berechnete Norm-Biometriedaten unterstützen den Arzt bei der Überwachung des Schwangerschaftsverlaufes seiner Patientin. Für die tatsächlichen Biometriedaten können Diagramme eingeblendet werden, sodass auf einen Blick festgestellt werden kann, wenn die bei der Patientin gemessenen Werte außerhalb der normalen Bandbreiten liegen. Diese Biometriedaten können auch auf dem Drucker ausgegeben werden. Selbstverständlich werden auch die Mutter-Kind-Pass Termine automatisch berechnet.

Formularwesen

Das einstellbare Formularsystem stellt sicher, dass lästige (Formular-)Schreibarbeit rasch, unbürokratisch und automatisiert durchgeführt werden kann. Zur Steigerung des Komforts können Sie die Grundverteilung der Druckvorhaben auf die einzelnen Drucker pro Arbeitsplatz vornehmen, jedoch auf Wunsch selbstverständlich im Einzelfall davon abgehen.

Kassenabrechnung

Die für Sie zeitaufwendige Abrechnung erfolgt auf Grund der bereits abrechnungsgerechten Eintragungen automatisch durch das System, wobei auf Wunsch eine Liste sämtlicher Leistungen pro Kasse erstellt werden kann. Zwischenabrechnungen (zur Kontrolle) sind natürlich jederzeit möglich. Die Abrechnung kann wahlweise auf Diskette oder als Datei erstellt werden. Wenn die Abrechnung als Datei erstellt wurde, ist der Versand zur Krankenkasse per E-Mail möglich.

Terminkalender

Mit Hilfe des integrierten Terminkalenders bewahren Sie in jeder Situation die Übersicht über Ihre Termine. Bestellte Patienten werden per Mausklick in die gewünschte Warteliste gesetzt, um letztlich vom Arzt aus der Warteliste (in der Reihenfolge der Termine oder gewünschte andere Reihenfolge) aufgerufen zu werden. Frei definierbare Behandlungsarten mit gekoppeltem Zeitaufwand (z.B. Gynäkologische Untersuchung 10 Min., Untersuchung von Schwangeren 25 Min., Blut- oder Harnabnahme 5 Min. etc.) führen zu einer realistischen Berechnung der Auslastung eines Ordinationstages. Leerläufe wie auch Phasen extremer Arbeitsüberlastung können damit elegant vermieden werden.

Die Möglichkeit zur Einrichtung beliebig vieler Terminkalender könnten Sie z.B. nützen, um einen dieser Terminkalender zur Verwaltung Ihrer Operationstermine heranzuziehen. So lassen sich z.B. auch Ihre privaten Termine problemlos organisieren.

Die Möglichkeit, Lesezeichen zum raschen Aufschlagen eines bestimmten Tages zu vergeben und bestimmte Termine als Kontrolluntersuchung (mit automatischer Warnfunktion bei Nichteinhaltung dieses Termins) zu kennzeichnen runden das Angebot dieses Arbeitsbereiches ab.

Integriertes Befundsystem - Textverarbeitung

Neben dem komfortablen und übersichtlichen Befundsystem können sowohl Arztbriefe als auch andere Schreiben (Überweisungen, Verordnungen, Krankschreibungen etc.) mit freier Texteingabe und/oder mit vordefinierten Textbausteinen eingegeben, abgefragt, korrigiert und ausgedruckt werden. Der menügesteuerte und modulare Aufbau von InterMed 3 erlaubt die Kombination mit Standard-Textverarbeitungen (z.B. Microsoft Word®).

Systemcharakteristika

InterMed3 wird auf der Basis standardisierter Hardware-Umgebungen (Personal Computer-Einzelplatzsysteme oder Netzwerke) angeboten. Es ist kompatibel zu den Betriebssystemen Windows 7 Professional® (SP1), Windows 8 Pro®.

InterMed3 unterstützt auch moderne Hardware-Architekturen mit Multi-Core Prozessoren.

Obwohl InterMed3 auf den Netzwerkbetrieb ausgerichtet ist, bietet es auch dem Einzelplatzanwender denselben Bedienungskomfort. Im Netzwerkbetrieb stehen dem Anwender allerdings zahlreiche, nützliche Funktionen wie z.B. das Versenden von Nachrichten über das Netzwerk, zur Verfügung.

Als zentrale Datenbank wird Interbase 2007® des Herstellers Embarcadero benutzt. Diese relationale SQL-Datenbank basiert auf dem Client/Server Prinzip. Das heißt, dass auf den einzelnen Arbeitsplätzen im Hintergrund ein spezielles Programm („Datenbank-Client“) läuft, welches mit einem Datenbankverwaltungsprogramm („Datenbank-Server“), welches auf dem Netzwerk-Hauptrechner („Server“) läuft, über das Netzwerk kommuniziert. Der Datenbank-Server behandelt die vom Anwendungsprogramm über den Datenbank-Client weitergeleiteten Anfragen (z.B.: „Suche alle Patienten, die noch keinen Krankenschein gebracht haben“). Durch die gesonderte Abarbeitung des Suchvorganges am Datenbank-Server wird das Netzwerk und die eigentliche Anwendung entlastet, was zu einer signifikanten Performance-Steigerung gegenüber herkömmlichen Anwendungen führt. Die Datenbank ist auch in einer Version für Multi-Core Hardware-Architektur erhältlich, was zu einer weiteren Performance-Steigerung führt.

Die gesamte Applikation ist in der modernen, objektorientierten Programmiersprache C++ geschrieben. Durch diese ausbaufähige Software-Architektur ergibt sich ein übersichtlicher Programmaufbau, was wiederum zu kürzeren Wartezeiten für den Kunden bei Softwareanpassungen führt. Mit der Entscheidung für C++ ist gewährleistet, dass diese Anwendung auch auf viele der zukünftigen Betriebssysteme portiert werden kann.

Datenschutz

Benutzeridentifikation, Passwort und Benutzerprofil steuern den Zugriff auf die erlaubten Arbeitsbereiche, wobei die Daten selbst aus Sicherheitsgründen codiert verspeichert werden. Der Systemverantwortliche (= meistens der Arzt) erstellt für jeden Benutzer ein Benutzerprofil, indem er in einer Liste jene Funktionen auswählt, welche der Benutzer (z.B. Ordinationshilfe) ausführen darf.